Social Media. Der Wirbel um „Mon Amour“ hat in den letzten Tagen hohe Wellen geschlagen. Jetzt haben sich Marc Eggers, Aditotoro und Paul Frege gemeinsam vor die Kamera gesetzt, um öffentlich Stellung zu beziehen. In ihrem Statement sprechen die drei offen über Fehler, Missverständnisse – und über die Lösung, auf die sich am Ende alle einigen konnten.
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Der Auslöser
Der Song „Mon Amour“ wurde von den drei Künstlern von Schweizerdeutsch ins Hochdeutsche übersetzt und anschließend veröffentlicht. Genau das sorgte jedoch für Kritik. Denn bei einer solchen Übersetzung handelt es sich nicht einfach um ein klassisches Cover, sondern um eine Bearbeitung des Originals – und dafür hätte vorab eine Zustimmung eingeholt werden müssen.
Die Band Hecht reagierte darauf zunächst deutlich und forderte öffentlich, den Song von den Plattformen zu entfernen.
„Das war unser Fehler“
Im gemeinsamen Video übernimmt vor allem Marc Eggers direkt Verantwortung. Gleich zu Beginn stellt er klar, dass man sich bei Hecht und besonders auch bei den Schweizer Fans entschuldigen wolle.
Die drei seien zunächst davon ausgegangen, dass es sich um ein normales Cover handle. Rückblickend räumen sie aber offen ein, dass sie falsch informiert gewesen seien. Gleichzeitig betonen sie, dass das keine Ausrede sein soll. Der Fehler liege am Ende bei ihnen selbst.
Gerade diese offene Art sorgt aktuell bei vielen Fans für positive Reaktionen. Statt Ausreden oder Gegenangriffen setzen die drei auf Ehrlichkeit – und auf ein direktes Gespräch.
Treffen mit Hecht bringt Lösung
Nach den öffentlichen Diskussionen kam es schließlich zum Austausch mit Hecht. Laut Aditotoro habe man offen miteinander gesprochen und sich persönlich entschuldigt. Am Ende fanden beide Seiten gemeinsam eine Lösung, mit der alle leben können.
Der Song darf online bleiben. Gleichzeitig werden sämtliche Einnahmen an Ärzte ohne Grenzen gespendet.
Eine Entscheidung, die viele in den Kommentaren als starkes Zeichen feiern.
„Seid lieb miteinander“
Im weiteren Verlauf des Statements wird Marc Eggers dann noch grundsätzlicher. Er spricht darüber, wie schnell Diskussionen im Internet eskalieren und wie viel Negativität inzwischen auf Social Media unterwegs sei.
Seine Botschaft: Menschen machen Fehler. Wichtig sei aber, offen darüber zu sprechen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu finden, statt sich gegenseitig hochzuschaukeln.
Zum Abschluss richtet er noch einen positiven Blick nach vorne. Der Sommer stehe vor der Tür, die WM komme – und eigentlich solle genau jetzt die Zeit sein, in der Menschen gemeinsam feiern und zusammenhalten.
Mon Amour bleibt online
Damit ist die Diskussion vorerst beendet. „Mon Amour“ bleibt auf den Streamingplattformen verfügbar, die Einnahmen gehen an einen guten Zweck – und aus einem Streit ist am Ende doch noch eine positive Lösung entstanden.
Für viele Fans dürfte genau das die wichtigste Nachricht sein.